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Kristian Kühl (Hrsg.)

Zur Kompetenz der Rechtsphilosophie in Rechtsfragen

Tagung der Deutschen Sektion der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie vom 24.–26. September 2008 in Tübingen

1. Auflage 2011.
140 S.
Kartoniert
ISBN 978-3-515-09816-8

Kurztext

Die Frage nach der Kompetenz der Rechtsphilosophie in Rechtsfragen erscheint aus mehreren Gründen angezeigt. So ist etwa nicht klar, wie konkret oder gar Einzelfall-bezogen der Rechtsphilosoph argumentieren kann, ohne die "Rückendeckung" zu verlieren. Rechtstechnische Einzelheiten sollten den rechtstechnisch versierten Juristen überlassen bleiben. Unklar ist aber auch, ob und wie sich der Jurist der Rechtsphilosophie bedienen soll. Aufgeschlossenheit für rechtsphilosophische Argumente ist sicher hilfreich für die Behandlung mancher Rechtsprobleme. Nicht selten aber werden rechtsphilosophische Texte wie Steinbrüche ausgebeutet; man bedient sich etwa der metaphysischen Anfangsgründe der Rechtslehre Kants oder der Rechtsphilosophie Hegels, als ob es sich um rechtswissenschaftliche Lehrbücher handele.
Auf der Tagung der deutschen Sektion der IVR in Tübingen diskutieren Vertreter aus den Bereichen des Strafrechts, des Zivilrechts und des öffentlichen Rechts sowie Rechtsphilosophen, unter welchen Prämissen eine Zurückdrängung der Rechtsphilosophie in Rechtsfragen angebracht ist – und in welchen Fällen wiederum rechtsphilosophische Argumente stärker berücksichtigt werden sollten.

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