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Franz Steiner Verlag
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Joachim Bauer

Universitätsgeschichte und Mythos

Erinnerung, Selbstvergewisserung und Selbstverständnis Jenaer Akademiker 1548–1858

2012.
544 S., 36 s/w Abb.
Gebunden
ISBN 978-3-515-10098-4

Kurztext

Die imaginäre Seite der Geschichte der Universität Jena, ihre Selbstdarstellungen und die Ausformung eines kulturellen Gedächtnisses stehen im Zentrum dieses Bandes. Während in den letzten Jahren zahlreiche Darstellungen zur Geschichte der Salana erschienen sind, fehlt bislang eine geschlossene Untersuchung zur Erinnerungskultur. Dabei galt und gilt die Jenaer Universität in vielen Bereichen geradezu als Leitbild universitärer Selbstwahrnehmungen und Selbstdarstellungen.
Joachim Bauer zeigt, wie sich Erinnerungskontinuitäten vom 16. bis ins 19. Jahrhundert ausformten und sich in zwei zentralen Mythen niederschlugen: dem von der "wahren" lutherischen und dem von der "nationalen" Universität. Gleichzeitig wird aber auch sichtbar, wie komplex sich die Weitergabe solcher Erinnerungskonstrukte von Generation zu Generation gestalten kann und wie sich Erinnern und Vergessen im jeweiligen historischen Kontext abwechseln. In den Blick kommen zahlreiche Erinnerungsmedien: Jubiläen und Feste, Professorenbilder, Denkmäler und Gedenktafeln, Siegel, Medaillen, studentische Stammbücher, Ehrenpromotionen, Universitätsbeschreibungen und Festschriften.

Rezensionen

"Bauers Arbeit leistet insgesamt [...] weit mehr als eine reine Erinnerungsgeschichte. 'Universitätsgeschichte und Mythos' ist gleichzeitig auch eine allgemeine Sozial- und Kulturgeschichte der Jenaer Universität von der Gründung bis zur Moderne, die unter anderem Verfassungs-, Konfessions- Wissenschafts-, Wirtschafts-, Umwelt-, Studenten-, Sammlungs- und Infrastrukturgeschichten integriert."
Marian Füssel, ZHF 42, 2015/4

Wenke Bönisch, Historische Zeitschrift 298, 2014/1

Thomas Fuchs, Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte 65, 2015

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