Karl-Peter Krauss (Hg.)

Agrarreformen und ethnodemographische Veränderungen

Südosteuropa vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart
Karl-Peter Krauss (Hg.)

Agrarreformen und ethnodemographische Veränderungen

Südosteuropa vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart

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Agrarreformen prägen die Geschichte des ländlichen Kulturraumes in Europa seit der Frühen Neuzeit. Aber welche Folgen hatten sie in der ethnischen Gemengelage des östlichen und südöstlichen Europa – insbesondere für die deutschen Minderheiten? Die Studien dieses Bandes untersuchen die Verbindung zwischen Agrarreformen und ethnographischen Veränderungen und loten die Schnittmengen aus.
Mit der Ethnisierung des Nationalismus im 19. Jahrhundert erhielt die Agrarfrage eine neue Dimension, denn sie wurde mit der Nationalitätenproblematik verknüpft, die erhebliches Konfliktpotential bot. So entsprangen auch die Agrarreformen nach den beiden Weltkriegen nur zum Teil volkswirtschaftlichen Motiven.
Um hier Kontinuitäten und Diskontinuitäten offen zu legen, spannt der Band einen großen zeitlichen Bogen. Er setzt bei den spätabsolutistischen Reformen an und reicht bis zu den Umwälzungen des ländlichen Raumes in Südosteuropa nach 1989.

"gelungene Lektüre für Historiker und allgemein interessierte Leser"

Krista Zach, Jahrbücher für Geschichte Osteuropas 62, 2014/1

"ein wichtiges Nachschlagewerk für jedermann"

Edvin Pezo, Südost-Forschungen 71, 2012
Reihe Schriftenreihe des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde
Band 15
ISBN 978-3-515-09263-0
Medientyp Buch - Gebunden
Auflage 1.
Copyrightjahr 2009
Umfang 340 Seiten
Abbildungen 20 s/w Abb., 8 s/w Tab.
Format 17,0 x 24,0 cm
Sprache Deutsch