Die Tränen der Mächtigen und die Macht der Tränen

Eine emotionsgeschichtliche Untersuchung des Weinens in der kaiserzeitlichen Historiographie

Die Tränen der Mächtigen und die Macht der Tränen

Eine emotionsgeschichtliche Untersuchung des Weinens in der kaiserzeitlichen Historiographie

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Tränen stellen zweifelsohne eine besonders intensive menschliche Ausdrucksform dar. Aufgrund ihres expressiven Charakters fungieren sie in der Regel als Geste, die – unwillkürlich oder willkürlich ausgeführt – spezifische Emotionen an ein Gegenüber vermittelt. Judith Hagen setzt sich anhand historiographischer Texte mit den vielfältigen Funktionen auseinander, die Tränen in der öffentlichen Kommunikation der römischen Kaiserzeit erfuhren, und geht zugleich auf den literarischen Kontext ein, in dem sie geschildert werden. Auf diese Weise werden Tränen von und vor antiken Machthabern zum Ansatzpunkt, um die kaiserzeitliche Geschichtsschreibung unter einem emotionsgeschichtlichen Blickwinkel neu zu lesen. Hagen kann mit dieser Untersuchung zeigen: Emotionalität hatte in der historischen Wirklichkeit und in der antiken Historiographie eine hohe Bedeutung.

"Die vorliegende Arbeit stellt einen willkommenen und erfolgreichen Beitrag zur Erforschung von Ritualen als auch zur Geschichte der Tränen dar."

Martin Hinterberger, Latomus 78, 2019
Reihe Altertumswissenschaftliches Kolloquium
Band 25
ISBN 978-3-515-11852-1
Medientyp Buch - Kartoniert
Auflage 1.
Copyrightjahr 2017
Umfang 356 Seiten
Format 17,0 x 24,0 cm
Sprache Deutsch