Flackernde Moderne

Die Geschichte des Neonlichts

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Die Geschichte des Neonlichts

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Neonlicht gilt als kalt und anonym. Seine Geschichte aber eröffnet faszinierende Facetten von Stadt- und Populärkultur. Zwischen den Weltkriegen brachten Leuchtreklamen Eleganz und Vitalität in die Metropolen. In den 1950er Jahren verwandelten pulsierende Spektakel das Wüstenörtchen Las Vegas. Heute glimmt Lichtkunst in Museen und Galerien. Literaten, Filmemacher und Fotografen ließen sich vom Glimmen und Flackern anlocken und machten Neon zur Metapher der Moderne. Und doch ist die Geschichte des Neonlichts immer auch eine Geschichte der Erfolgslosigkeit: Nur wenige Jahrzehnte nach ihrer Erfindung galt die Werbetechnik als veraltet und war bald typisch für die Problemviertel der Stadt. Flackernde Moderne erzählt auch vom Niedergang einer Beleuchtungstechnik, den nur ihre leidenschaftlichsten Liebhaber aufhalten konnten.

"Wahrscheinlich ist es ja wirklich so, dass man erst dann, wenn eine Periode zu Ende geht, ihre wahren Qualitäten erkennt. Auf jeden Fall schafft es der Kulturhistoriker Christoph Ribbat in seinem Buch 'Flackernde Moderne', die wahren Reize des Neonlichts bewusst zu machen, das die ganze Periode der Moderne im zwanzigsten Jahrhundert begleitet hat. […] Eine Liebeserklärung an das Neonlicht."

Christian Hoffmann, Wiener Journal – Das Magazin der Wiener Zeitung 11, 16.03.2012

"In seinem Buch 'Flackernde Moderne' erzählt [Christoph Ribbat] die überaus spannende Kulturgeschichte des Neonlichts. […] Ribbat verknüpft die Chronik der Neonröhre mit überraschenden Anekdoten. Er beschreibt deren Glanz- und Schattenseiten, den beginnenden Niedergang vor 60 Jahren und die rettende Manifestierung als Leitidee in der Kunst und Popkultur – in einer Fülle von Kunstwerken wie Bücher, Filme, Installationen, Skulpturen, Fotografien und Songs."

Annerose Kirchner, Ostthüringer Zeitung, 5.11.2011

"Ein lesenswertes Buch, das den phantasievollen Umgang von Musikern und Künstlern, Literaten und Designern mit jener summenden Röhre glänzend und amüsant beschreibt."

Wolfgang Rumpf, http://www.radiobremen.de/kultur/buch-tipps/flackerndemoderne100.html

"Als Professor für Amerikanistik setzt [Ribbat] dort an, wo die Röhren anfangs triumphierten, am New Yorker Times Square, vor den Kasinos von Las Vegas und in den europäischen Metropolen. Dabei lässt Ribbat den Niedergang nicht aus: Der Reiz des Neuen verblasste bald, die überholte Technik wurde zur Metapher für städtische Problembezirke."

Alexandra Wach, monopol, Magazin für Kunst und Leben 12, 2011

"Ein aufschlussreiches Buch, das genauer betrachtet, was aus unserem aktiven Bewusstsein schon fast vollständig verschwunden ist."

Julia Rienäcker, G–Geschichte, 2012/6
ISBN 978-3-515-09890-8
Medientyp Buch - Gebunden mit Schutzumschlag
Auflage 1.
Copyrightjahr 2011
Umfang 221 Seiten
Abbildungen 3 s/w- u. 10 Farbabb. auf Taf.
Format 13,0 x 21,0 cm
Sprache Deutsch