Eftychia Stavrianopoulou

"Gruppenbild mit Dame"

Untersuchungen zur rechtlichen und sozialen Stellung der Frau auf den Kykladen im Hellenismus und in der römischen Kaiserzeit
Eftychia Stavrianopoulou

"Gruppenbild mit Dame"

Untersuchungen zur rechtlichen und sozialen Stellung der Frau auf den Kykladen im Hellenismus und in der römischen Kaiserzeit

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Das Bild der Frau in der griechischen Antike wurde bislang vorwiegend am klassischen Athen festgemacht. So entstand der Eindruck, der Rolle der athenischen Frau käme Modellcharakter für ganz Griechenland bis zur Römerzeit zu. Die vorliegende Studie untersucht auf der Basis des epigraphischen Materials den Wandel der rechtlichen und gesellschaftlichen Stellung der Frau im Hellenismus und in der römischen Kaiserzeit in dem insularen Mikrokosmos der Kykladen.

Gezeigt wird, dass die weiblichen Mitglieder einer Bürgerfamilie auf verschiedenen Ebenen zur Konstruktion des Familienbildes in der Öffentlichkeit beitrugen: In der hellenistischen Zeit übernahmen sie die Initiative, um das Gedächtnis an ihre Familie aufrechtzuerhalten, und sie waren es, die die Ausformung dieses Gedächtnisses festlegten und finanzierten.

Erst im Zuge der Romanisierung auf den Kykladen nahm die Frau eine eher passive Rolle ein, bei der sie mittels der ihr zugeschriebenen Tugenden Anteil an der Außendarstellung der Familie hatte.

"Al met al is deze monografie echter zeer geslaagd te noemen."

(Tijdschrift voor Geschiedenis120, 2007

"Sowohl aus der Sicht des Althistorikers als auch aus der des Rechtshistorikers bedeutete S.Studie einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Rolle der Frau in der antiken Gesellschaft. Die detaillierte Interpretation der epigraphischen Quellen, statistische Analyse (wo dies möglich ist) und Einbettung in Studien zur Wirtschafts- und Gesellschaftssturktur der Kykladen ist vorbildhaft. Geht die Studie auch zunächst von einem geographisch und zeitlich begrenzten Rahmen aus, bietet sie doch stets den Vergleich zu anderen Rechtskreisen in Griechenland und Rom und wird damit hoffentlich eine kritische Neubewertung mancher bekannter texte ermöglichen."

Tyche Band 22, 2007

"Die Heidelberger Habilitationsschrift ist ohne Abstriche als großer Wurf und Bereicherung für die Sozial-, Rechts- und Kulturgeschichte des Ägäisraumes in hellenistischer und römischer Zeit zu bezeichnen… eine so minutiöse wie brillante Analyse…"

Historische Zeitschrift 285, 2007

"Es ist anzunehmen, dass das betreffende Buch über viele Jahre die vielfältigste und nützlichste Referenz zur Sozialgeschichte der Kykladen im Hellenismus und der römischen Kaiserzeit bleiben wird."

sehepunkte 6, 2006/9
Band 42
ISBN 978-3-515-08404-8
Medientyp Buch - Kartoniert
Auflage 1.
Copyrightjahr 2006
Verlag Franz Steiner Verlag
Umfang 375 Seiten
Abbildungen 18 s/w Tab.
Format 17,0 x 24,0 cm
Sprache Deutsch