Marion Maria Ruisinger

Patientenwege

Die Konsiliarkorrespondenz Lorenz Heisters (1683–1758) in der Trew-Sammlung Erlangen
Marion Maria Ruisinger

Patientenwege

Die Konsiliarkorrespondenz Lorenz Heisters (1683–1758) in der Trew-Sammlung Erlangen

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In der Heister-Korrespondenz, die heute als Teil der Briefsammlung Trew in der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg aufbewahrt wird, finden sich Hunderte von Fernkonsultationen. Manche stammen aus der Feder der Kranken selbst, andere wurden von Familienangehörigen, Freunden oder den behandelnden Ärzten zu Papier gebracht. Immer aber kreisen sie um eine individuelle Krankengeschichte, die Heister zur brieflichen Beurteilung unterbreitet wurde.
Die hier greifbar werdende "Praxis per Post" war im 18. Jahrhundert ein weit verbreitetes Phänomen. Die konsultierten Ärzte pflegten die Anschreiben der Patientenseite und ihre eigenen Antwortentwürfe in der Regel sorgfältig aufzubewahren. Wo diese Briefsammlungen, wie im Falle Heisters, bis heute überdauerten, eröffnen sie uns einen einzigartigen Blick auf die Krankheitswahrnehmung der Patientenseite, auf die Kommunikation zwischen den Beteiligten und auf die Handlungsweisen des konsultierten Arztes.

"… nicht nur für den Wissenschaftshistoriker faszinierend."

Gundolf Keil, Sudhoffs Archiv 94, 2010/1

"… dass Ruisinger eine sehr lesenswerte Studie vorgelegt hat, deren Lektüre besonders durch ihre detailreichen und methodisch reflektierten Einblicke in die Briefpraxis Lorenz Heisters gewinnbringend ist und jedem empfohlen werden kann, der an der Medizin des 18. Jahrhunderts, an Patientengeschichte oder an der Auswertung von Konsiliarkorrespondenzen interessiert ist."

Stefan Schulz, Berichte zur Wissenschaftsgeschichte 33, 2010

"The whole work is captivating for its solid linguistic elegance that makes the reading a literary pleasure. Since it is one of the most significant works in the history of patients and surgery in the early modern period, it is desirable that the opus attracts a broad readership!"

Iris Ritzmann, History and Philosophy of the Life Sciences 34, 2012/4

"... Ruisinger’s study stands out on account of ist rich array of sources that are also interpreted on a gender basis wherever possible. The work’s analytical structure is a pleasure to read with its good dosage of original quotation from both patients and their physicians. This monograph opens the door for international comparative studies on the worlds of patients n the eighteenth century."

Medical History 53, 2009/3
Reihe Medizin, Gesellschaft und Geschichte – Beihefte
Band 28
ISBN 978-3-515-08806-0
Medientyp Buch - Kartoniert
Auflage 1.
Copyrightjahr 2008
Umfang 308 Seiten
Abbildungen 7 s/w Abb., u. 16 Diagr.
Format 17,0 x 24,0 cm
Sprache Deutsch