Gregor Herzfeld

Zeit als Prozess und Epiphanie in der experimentellen amerikanischen Musik

Charles Ives bis La Monte Young
Gregor Herzfeld

Zeit als Prozess und Epiphanie in der experimentellen amerikanischen Musik

Charles Ives bis La Monte Young

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Im 20. Jahrhundert wurde der kompositorische Umgang mit musikalischer Zeit zu einer der Kernfragen des Faches. Die Auflösung des traditionellen Bezugsrahmens von Form, Harmonik und Rhythmus machte eine Neubestimmung des Verhältnisses von Musik und Zeit notwendig. In der noch jungen Musikkultur der USA begannen Komponisten wie Charles Ives und Henry Cowell damit, neue und von europäischen Modellen abweichende Wege der Zeitgestaltung zu beschreiten, die einen großen Einfluss auf nachfolgende Generationen haben sollten. Charakteristisch für sie ist das Schwanken zwischen reiner Augenblicklichkeit einerseits und fließender Prozesshaftigkeit andererseits.
Dieses E-Book untersucht und vergleicht erstmals die unterschiedlichen kompositorischen und ästhetischen Ansätze sechs bedeutender amerikanischer Komponisten (Charles Ives, Henry Cowell, Elliott Carter, John Cage, Morton Feldman und La Monte Young) vor ihrem geistesgeschichtlichen Hintergrund.
Band 60
ISBN 978-3-515-12221-4
Medientyp E-Book - PDF
Auflage 1.
Copyrightjahr 2007
Umfang 365 Seiten
Abbildungen 15 s/w Abb., 64 Notenbeispiele
Sprache Deutsch
Kopierschutz mit digitalem Wasserzeichen