Historia
Zeitschrift für Alte Geschichte / Revue dʼHistoire Ancienne / Journal of Ancient History / Rivista di Storia Antica / Revista de Historia Antigua
Die Historia widmet sich der Erforschung der gesamten Epoche der griechisch-römischen Antike, d.h. der frühen wie der klassischen griechischen Geschichte, der Geschichte des Hellenismus, der Römischen Republik, der römischen Kaiserzeit und der Spätantike. Sie schließt dabei neben den politisch-historischen sowie wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Fragestellungen auch archäologische, numismatische, epigraphische, religions- wie rechtshistorische Themen ein.
Gegründet nach dem Zweiten Weltkrieg von dem deutschen Althistoriker Karl Friedrich Stroheker und dem schweizerischen Althistoriker Gerold Walser zur Wiederbelebung des internationalen Dialogs, gehört die Historia heute zu den weltweit am meisten beachteten und am häufigsten zitierten altertumswissenschaftlichen Forschungszeitschriften, während in den Einzelschriften wegweisende Monographien erscheinen.
Herausgegeben von
Prof. Dr. Kai Brodersen
(verantwortlicher Herausgeber bis 2026/4)
Universität ErfurtAntike Kultur historia@uni-erfurt.de
Prof. Dr. Christelle Fischer-Bovet
University of Southern CaliforniaDepartment of Classics fischerb@usc.edu
Prof. Dr. Susanne Froehlich
Universität ErfurtHistorisches Seminar
Geschichte der Mobilitäten susanne.froehlich@uni-erfurt.de
PD Dr. Matthias Haake
Universität BonnInstitut für Geschichtswissenschaft / Alte Geschichte mhaake@uni-bonn.de
Prof. Dr. Mischa Meier
Universität TübingenSeminar für Alte Geschichte mischa.meier@uni-tuebingen.de
Prof. Dr. Jan Bernhard Meister
Universität BonnInstitut für Geschichtswissenschaft / Alte Geschichte jan.meister@uni-bonn.de
Prof. Dr. Sabine Panzram
(verantwortliche Herausgeberin ab 2027/1)
Universität HamburgHistorisches Seminar
Arbeitsbereich Alte Geschichte sabine.panzram@uni-hamburg.de
Prof. Dr. Henriette van der Blom
University of BirminghamDepartment of Classics, Ancient History and Archaeology
Edgbaston h.vanderblom@bham.ac.uk
Beirat
Prof. Dr. Martin Jehne (Dresden)
Prof. Dr. Bernhard Linke (Bochum)
Prof. Dr. Arnaldo Marcone (Rom)
Prof. Dr. Elizabeth A. Meyer (Charlottesville)
Prof. Dr. John Scheid (Paris)
Prof. Dr. Hans van Wees (London)
Prof. Dr. Aloys Winterling (Berlin)
Historia
Rahmendaten
ISSN 0018-2311 (Print)
ISSN 2365-3108 (Online)
Begründet: 1950
Erscheinungsweise: vierteljährlich
Format: 17 x 24 cm
Jahresumfang: ca. 512 Seiten
Publikationssprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch
Rezensionsteil: Nein
Begutachtungsverfahren: double blind Peer Review
- Linguistic Bibliography (Online)
- Arts & Humanities Citation Index (A&HCI)
- Current Contents Arts & Humanities
- Dietrich’s Index Philosophicus
- Internationale Bibliographie der geistes- und sozialwissenschaftlichen Zeitschriftenliteratur (IBZ)
- Internationale Bibliographie der Rezensionen geistes- und sozialwissenschaftlicher Literatur (IBR)
- New Testament Abstracts Online
- Scopus
- SCImago
- Article first
- Periodicals Index Online (PIO)
- ProQuest Central
- Research Library
- PubMed
- Ulrichs web
- JournalGuide
- Journal Citation Reports (JCR)
- ERIH PLUS
- Google Scholar
- H-Soz-Kult
Veröffentlichungshinweise
Wir möchten Sie bitten, Manuskriptvorschläge an die ab 2027 federführende Herausgeberin zu richten. Der Beitrag darf bisher nicht veröffentlicht sein (auch nicht in anderen Sprachen) und während des Begutachtungsverfahrens nicht andernorts zur Publikation eingereicht werden. Eingereichte Manuskripte müssen inhaltlich abgeschlossen sein, das Herausgebergremium akzeptiert keine vorläufigen oder unvollständigen Versionen. Empfehlenswert ist ein Umfang zwischen 8.000 und 12.000 Wörtern (Fußnoten und Bibliographie inklusive). Die eingereichte Fassung muss aber noch nicht den Zitierrichtlinien der Zeitschrift entsprechen. Bitte anonymisieren Sie Ihren Beitrag und achten Sie darauf, dass auch Danksagungen und Verweise in den Fußnoten keine Rückschlüsse auf Ihre Person zulassen.
Jedes Manuskript durchläuft ein double blind Peer Review-Verfahren. Der Begutachtungsprozess kann die Annahme, Aufforderung zur Überarbeitung oder Ablehnung des Beitrags ergeben. Hierüber werden Sie per E-Mail informiert. Das Herausgebergremium bemüht sich, innerhalb von 3 Monaten nach Manuskripteintrag eine Entscheidung zu treffen.
Wird ein Manuskript angenommen, erbittet das Herausgebergremium eine Datei mit der Endfassung. Bei der Endfassung bitte die Anonymisierung aufheben und die Publikationsrichtlinien von Herausgebergremium und Verlag berücksichtigen.
Für Einreichung und Publikation eines Beitrags in der Zeitschrift fallen für Sie keine Gebühren an.
Im allgemeinen Teil des Autorenbereichs finden Sie alle grundlegenden Informationen zum Beitragsaufbau, zur Gestaltung des Fließtextes, zum Umgang mit Bildern und mit Tabellen. Hier verlinken wir Ihnen die wichtigsten Seiten:
Zusätzliche redaktionelle Angaben und Zitierrichtlinien
Kurznachweise in den Fußnoten
- Die bibliografischen Verweise in den Fußnoten werden nach dem Autor-Jahr-System (Harvard) angegeben.
- Bei spanischen Autorinnen und Autoren geben Sie bitte immer alle Nachnamen an:
Murillo Redondo 2013, 43“
nicht „Murillo 2013, 43“. - Wenn Sie ein Werk mit mehr als zwei Autorinnen und Autoren zitieren, setzen Sie „et al.“:
„Murillo Redondo et al. 2009–2010“ - Antike Autoren werden gemäß den Standards von TLL (Thesaurus Linguae Latinae) und TLG (Thesaurus Linguae Graecae) abgekürzt. Wenn Sie keinen Zugang zum TLG haben, verwenden Sie bitte Brills Neuen Pauly:
Plin. nat. 18.4.17
nicht Plin. NH 18.4.17. - Arabische und andere (früh-)mittelalterliche Autoren werden in der kürzestmöglichen Weise zitiert:
al-Rāzī, Ajbār mulūk Al-Andalus (hg. v. Menéndez Pidal und Soledad de Andrés 1975).
Bibliographie
- Die Bibliographie ist alphabetisch nach den Nachnamen der Autorinnen und Autoren geordnet. Mehrere Werke derselben Autorin / desselben Autors werden nach Erscheinungsdatum sortiert, beginnend mit der neuesten Veröffentlichung.
- Vornamen werden nicht abgekürzt. Präpositionen, Artikel und Filiationskomponenten vor dem Nachnamen – z.B. „von“, „de“, „al-“, „Ibn“ – werden in der Regel bei der alphabetischen Reihenfolge nicht berücksichtigt, obwohl es Ausnahmen geben kann (z.B. italienische Namen, siehe Barbara Del Giovane).
- Wenn mehrere Werke derselben Autorin oder desselben Autors zitiert werden, fügen Sie dem Erscheinungsdatum a, b, c hinzu: z.B. Meier 1999a; 1999b.
- Für englische, französische oder spanische Aufsätze gelten die hier angegebenen Spezifikationen mit folgenden Abweichungen: Ortsnamen erscheinen in der Sprache Ihres Textbeitrags; „in:“ wird durch „dans:/en:“ ersetzt – „und“ wird durch „and“, „et“, „y“ ersetzt; „Bd.“ wird zu „vol.“.
- Verwenden Sie keine „S.“/„pp.“., um Seiten anzugeben.
Monographien und Sammelbände
- Nachname, Vorname (Jahr), Titel. Untertitel, ggf. Auflage, Ort.
Arce, Javier (2009), El último siglo de la España romana (284–409), 2. Ausg., Madrid.
Bourdieu, Pierre (1984 [urspr. 1979]), Distinction: A Social Critique of the Judgement of Taste, übers. v. Richard Nice, New York.
Panzram, Sabine und Laurent Brassous, Hrsg. (2025), ¿Ciudades invisibles? Paisajes urbanos de la Antigüedad tardía (siglos iii–viii), Madrid.
Walbank, Frank W. (1979), A Historical Commentary on Polybius, Bd. 1: Commentary on Books I–VI, Oxford.
van Wees, Hans (1992), Status Warriors. War, Violence and Society in Homer and History, Leiden.
Aufsätze in einem Sammelband
- Nachname, Vorname (Jahr), „Titel. Untertitel“, in: Vorname Nachname (Hrsg.), Titel, Ort, Seitenangabe.
Russo, Roberto (2013), „The retarriffing of the denarius“, in: Peter G. van Alfen und Richard B. Witchonske (Hrsg.), Essays in Honour of Roberto Russo, Zürich, 287–294.
Aufsätze in einer Zeitschrift
- Nachname, Vorname (Jahr), „Titel. Untertitel“, Zeitschriftenkürzel Heft, Seitenangabe.
Speidel, Michael A. (1992), „Roman army pay scales“, JRS 82, 87–106. - Verwenden Sie nach Möglichkeit Abkürzungen für Zeitschriftentitel, wie die APh sie angibt:
https://www.uni-trier.de/fileadmin/fb3/prof/GES/AG1/Abk%C3%BCrzungen_Zeitschriften.pdf
Quellen
- Falls Sie sich entscheiden, ein Quellenverzeichnis in Ihren Aufsatz aufzunehmen, um Ausgaben und Übersetzungen anzugeben, gehen Sie bitte wie folgt vor.
Augustinus, Confessiones, hg. und übers. v. Eugenio Ceballos, Confessiones de San Agustín, Madrid 1988.
Coll. Hisp. = La colección canónica Hispana, 6 Bde., hg. v. Gonzalo Martínez Díez und Félix Rodríguez, Madrid 1962–2002. - Für papyri und ostraca konsultieren Sie bitte die Checkliste der Ausgaben griechischer, lateinischer, demotischer und koptischer papyri, ostraca und Tafeln unter
https://papyri.info/docs/checklist - Für griechische Inschriften siehe die Abkürzungen der Association internationale d’épigraphie grecque et latine,
https://www.aiegl.org/grepiabbr.html - Für lateinische Inschriften siehe das Verzeichnis bei Clauss/Slaby,
https://edcs.hist.uzh.ch/de/sources
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Vorschau
75, 2026/4
- 384–416: Tordoff, R. L.: The Trial of Pheidias
- 417–426: Schropp, J.: Argive Trucemakers? Some Remarks on the Spondodikai of Argos during the Corinthian War
- 427–440: Günther, S. / Zhang, D.: Who follows the First? Behavioural Economics applied to a Subscription Decree from Crannon,Thessaly
- 441–448: Degen, J. / Finn, J.: Empires on Fire: Hephaistion’s Pyre from Babylon to Rome
- 449–515: Arena, G.: La murena “con gli orecchini”. Leadership maschile e agency femminile fra tarda repubblica e prima età imperiale
- 516: Gutachten