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Franz Steiner Verlag
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Michael Müller

Tod und Auferstehung Jesu Christi bei Iuvencus (IV 570–812)

Untersuchungen zu Dichtkunst, Theologie und Zweck der "Evangeliorum Libri Quattuor"

2016.
413 S.
Gebunden
ISBN 978-3-515-11340-3

Kurztext

Im vierten Jahrhundert, in dem das Christentum noch seinen Platz suchte, in dem man es noch wegen der mangelhaften Qualität seiner wichtigsten Schrift, des Evangeliums, angriff, versuchte der spanische Dichter Iuvencus, getragen von Bewunderung für sein Vorbild Vergil, auch das Evangelium in eine Form zu gießen, die dem literarischen Geschmack seiner Zeit angemessen war. So wurde er einer der Ersten, der die ästhetische Dimension des Glaubens nicht ausblendete, sondern bewusst literarischen Genuss mit seinem innersten Bedürfnis, das Evangelium zu lesen und zu verbreiten, verband.
Sein Werk ist bisher nicht vollständig erschlossen und kommentiert. Michael Müller schließt mit dieser Kommentierung der Schlüsselstelle des christlichen Glaubens, der Passion und Auferstehung Jesu Christi, eine wichtige Lücke.
Dabei wirft er ein neues Licht auf die Frage nach den Merkmalen der im vierten Jahrhundert gerade erst durch Iuvencus ins Leben gerufenen Gattung "Bibelepik". Ferner nimmt Müller die Wechselwirkung zwischen Theologie und Exegese auf der einen und christlicher Literatur auf der anderen Seite in den Blick. Somit richtet sich dieses Buch sowohl an Philologen als auch an Theologen.

Rezensionen

"In sum, M. provides an authoriative treatment of an important section of Juvencus‘ Poem, with judicious discussion of critical questions raised by that text and by the poem as a whole. His book will make a significant contribution to the growning body of solarship on the first biblical poet."
Michael Roberts, Gnomon Bd. 90, 2018

Dieser Band wurde außerdem rezensiert von:

Neil Adkin, Histos 11, 2017