Verglichene Körper

Normieren, Urteilen, Entrechten in der Vormoderne

Verglichene Körper

Normieren, Urteilen, Entrechten in der Vormoderne

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Menschliche Körper sind in vielfältige Praktiken eingebunden, darunter solche der Wahrnehmung und Herrschaft. Körper wurden normiert, beurteilt, häufig auch entrechtet. Die Beiträge in diesem Band gehen der Frage nach, welche Rolle Praktiken des Vergleichens in Bezug auf den Körper spielten. Wurden Körper oder bestimmte körperliche Merkmale verglichen? Waren Körperpraktiken, Körpermerkmale oder Körperteile Variablen, die dazu dienten, einzelne Frauen und Männer oder Menschengruppen miteinander zu vergleichen? Zugleich fragen die Autor*innen für den Zeitraum des 12. bis 19. Jahrhunderts nach der Materialität und Wahrnehmung von Körpern in ihrer Verbindung mit Konzepten von gesellschaftlicher Ordnung und Hierarchie. Die Beiträge zeigen, dass die Bedeutung von Körpern und Körperlichkeit für die Bildung von Ordnung(en) im Laufe der Vormoderne zunahm, ohne dass sich jedoch ein linearer Verlauf beschreiben lässt.

Reihe Studien zur Alltags- und Kulturgeschichte
Band 35
ISBN 978-3-515-13366-1
Medientyp E-Book - PDF
Copyrightjahr 2022
Umfang 264 Seiten
Abbildungen 10 s/w Abb., 3 farb. Abb.
Sprache Deutsch, Englisch
Kopierschutz mit digitalem Wasserzeichen