Ralph Dietl

Emanzipation und Kontrolle

Europa in der westlichen Sicherheitspolitik 1948-1963. Eine Innenansicht des westlichen Bündnisses. Band II: Europa 1958-1963: Ordnungsfaktor oder Akteur?
Ralph Dietl

Emanzipation und Kontrolle

Europa in der westlichen Sicherheitspolitik 1948-1963. Eine Innenansicht des westlichen Bündnisses. Band II: Europa 1958-1963: Ordnungsfaktor oder Akteur?

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Die Transformation des Kalten Krieges von einem Ost-West-Konflikt zu einem System verwalteter Bipolarität ist ein fester Bestandteil von Literatur und Forschung. Doch bleibt die europapolitische Dimension dabei meistens ausgeblendet. Im Zentrum dieses zweiten Bandes zur Geschichte der Funktion Europas in der westlichen Sicherheitspolitik stehen die Projekte, die die Römischen Verträge durch eine Europäische Politische Union mit Kompetenzen im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik zu ergänzen suchten.
Dies bezieht Bestrebungen mit ein, eine euro-atlantische Partnerschaft ins Leben zu rufen. Das Wendejahr des Kalten Krieges 1963 entschied schließlich über das Schicksal dieser Ansätze und damit auch über den weiteren Verlauf der europäischen Einigung.
Für das Verständnis des Kalten Krieges, der Natur der NATO und der Europäischen Einigung ist diese archivalisch gestützte Analyse des Zusammenspiels von atlantischen und europäischen Institutionen von grundlegender Bedeutung.
Reihe Historische Mitteilungen – Beihefte
Band 67
ISBN 978-3-515-09034-6
Medientyp Buch - Kartoniert
Auflage 1.
Copyrightjahr 2007
Umfang 430 Seiten
Format 17,0 x 24,0 cm
Sprache Deutsch