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Marek Wejwoda

Die Leipziger Juristen­fakultät im 15. Jahrhundert

Vergleichende Studien zu Institution und Personal, fachlichem Profil und gesellschaftlicher Wirksamkeit

2012.
174 S.
Gebunden
ISBN 978-3-515-10125-7

Kurztext

Als Emil Friedberg im Jahre 1882 mit seinem Buch Das Collegium Juridicum eine Geschichte der Leipziger Juristenfakultät vorlegte, handelte es sich um die erste Monographie über eine deutsche Rechtsschule – und damit um eine echte Innovation. Die Perspektiven der Bildungs- und Universitätsgeschichte haben sich seither zwar stark verändert, die Forschung über die Leipziger Juristenfakultät im Mittelalter ist jedoch im Wesentlichen auf dem von Friedberg erreichten Stand stehengeblieben.
An diesem Punkt setzt Marek Wejwodas Buch an. Es erschließt eine Vielzahl von bisher unbekannten Quellen aus externen Überlieferungsbeständen und erweitert damit erheblich die Materialbasis. Auf dieser stark veränderten Grundlage entwirft der Autor ein neues und an aktuellen Fragestellungen orientiertes Bild der Fakultät im ersten halben Jahrhundert ihres Bestehens. Er geht hierbei von klassischen institutionsgeschichtlichen Fragen nach Umfang und Zusammensetzung des Lehrkörpers, nach Inhalten, der Organisation und der Frequenz des Studiums aus. Eingehend behandelt werden auch das Ansehen der Leipziger Juristen und ihre gesellschaftliche Wirksamkeit.

Rezensionen

"Mit dieser Veröffentlichung […] schließt der Verf. eine seit den Studien von T. Muther und E. A. Friedberg bestehende Forschungslücke zur Geschichte der juristischen Fakultät der Universität Leipzig im ersten halben Jahrhundert ihres Bestehens."
Medioevo Latino 34, 2013

"Das Werk kann jedem an der Geschichte der Universitäten des alten Reiches, an der Geschichte der Juristenausbildung und an der sächsischen Landesgeschichte interessierten Leser nur empfohlen werden."
Ralf Frassek, Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte 130, 2013

"Durch die Erschließung der Quellen wird die vielfältige Beratertätigkeit der Leipziger Juristen demonstriert. Umfangreiche Quellen- und Literaturverzeichnisse […] runden den […] Band […] ab, der durch die vom Vf. gebotenen Auswertungen, mehr noch aber durch die im Anhang befindlichen Materialien sowohl die Entwicklung einer Fakultät im Spätmittelalter exemplarisch nachzeichnet wie auch als vorbildliche Grundlage für verschiedene Folgeuntersuchungen dienen kann."
Christoph Galle, Mediaevistik 25, 2012

Dieser Band wurde außerdem rezensiert von:

Elfie-Marita Eibl, Neues Archiv für sächsische Geschichte 86, 2015

Thierry Kouamé, Le Moyen Âge 120, 2014

Robert Gramsch, Zeitschrift für Thüringische Geschichte 67, 2013

Wolfgang Eric Wagner, Mitteilungen des Instituts für österreichische Geschichtsforschung 121, 2013

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