Erziehung im Kollegienhaus

Reformbestrebungen an den deutschen Universitäten der amerikanischen Besatzungszone 1945–1960

Erziehung im Kollegienhaus

Reformbestrebungen an den deutschen Universitäten der amerikanischen Besatzungszone 1945–1960

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Die Idee eines erziehenden Gemeinschaftslebens gab es sowohl in der deutschen als auch in der amerikanischen Hochschuldebatte des 19. Jahrhunderts. Nach 1945 wurden in vielen westdeutschen Universitäten Kollegienhäuser eingerichtet, in denen die Studierenden zusammenleben und allgemeinbildend erzogen werden sollten. Die westlichen Alliierten unterstützten diese Universitätsreform-Projekte, da sie hofften, damit ein demokratisches Fundament bei den Studierenden zu schaffen. Die letztlich gescheiterten Bestrebungen für eine Erziehungsfunktion der Universität speisten sich aus einer spezifisch deutschen Gemeinschaftsidee einer älteren Professorengeneration, zu der es schon in den 1960er Jahren kaum noch Zustimmung gab.

Der Autor stellt die Entwicklungslinien der Kollegienhausidee bis zu den Reformbestrebungen nach 1945 dar, deren Akteure und Positionen er detailliert analysiert. In vier Fallbeispielen an westdeutschen Universitäten untersucht er den Transfer amerikanischer College-Modelle in die Debatte bis in die 1960er Jahre.

"...die Arbeit zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel des Studiums der deutsch-amerikanischen Bildungsgeschichte macht."

Jürgen Overhoff, Erziehungswissenschaftliche Revue 13, 2014/5

"masterful work"

Maria Mitchell, Francia-Recensio 2014/1
ISBN 978-3-515-10240-7
Medientyp Buch - Gebunden
Auflage 1.
Copyrightjahr 2012
Umfang 608 Seiten
Format 17,0 x 24,0 cm
Sprache Deutsch