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Franz Steiner Verlag
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Jörg Scheller

Metalmorphosen

Die unwahrscheinlichen Wandlungen des Heavy Metal

2020.
286 S., 17 s/w Fotos, 6 farb. Fotos.
zahlr. Notenbeispiele, Kartoniert
ISBN 978-3-515-12638-0

Kurztext

Wie ist Heavy Metal entstanden? Warum ist die Apokalypse im Heavy Metal allgegenwärtig? Was verbindet Heavy Metal mit Liberalismus? Inwiefern ist die Harmonik des Extreme Metal genderneutral? Was hat Heavy Metal mit der Kunst des Strickens zu tun und was mit tiergestützter Psychotherapie? Wo mündet Grindcore in Kosmetik? In Metalmorphosen zeigt Jörg Scheller die überraschend komplexe Geschichte des Heavy Metal – als verzerrtes Echo eines Jahrhunderts der Extreme, als nervösen Blues der Großstadt, als Schutzraum der Außenseiter, als Archiv von Religion und Gewalt. Seinen Erfolg verdankt er keiner starren Ideologie, sondern dem Wechselspiel von Wandel und Beständigkeit. Im Glutkern des Heavy Metal geht es um Freiheit.

Mit musiktheoretischen Analysen von Dennis Bäsecke-Beltrametti und Interviews mit Sabina Classen (Holy Moses), Cronos (Venom), Ben Weinman (The Dillinger Escape Plan), Mille Petrozza (Kreator), Freddy Lim (Chthonic) und Prika Amaral (Nervosa).

Der Autor im Interview

In Ihrem Buch erzählen Sie von einem Event, das Heavy Metal mit Stricken verbindet und Sie vergleichen die Stilrichtung mit der Epoche des Sturm und Drang: Ist Heavy Metal mehr als „Krach und Lärm“?
Selbstverständlich! Heavy Metal ist eine vielschichtige, mehrdeutige Form der harten Popmusik. Im Ästhetischen ist Metal radikal, doch die wenigsten Musiker und Fans hängen radikalen Ideologien an. Metal verspricht Freiheit und Ekstase, aber auch Sicherheit und Kontinuität. Was musikalische Virtuosität und Härte betrifft, hat Metal neue Maßstäbe gesetzt und dabei den Spagat zwischen Experiment und Konservatismus gemeistert.

Welche „Wandlungsform“ des Heavy Metals hat Sie am meisten erstaunt?
Die Selbstverständlichkeit, mit der heute selbst solide schweizerische Unternehmen Heavy Metal für Werbezwecke einsetzen.

Ein Buch nicht nur für Metal-Fans?
Das Buch richtet sich sowohl an Fans als auch an Kulturinteressierte, die bislang wenig mit Metal zu tun hatten. Metalmorphosen bietet einen Einstieg in die Geschichte und die Ästhetik des Metal, vertieft musiktheoretische Betrachtungen sowie essayistische Exkurse zu Themen wie Metal und Religion, Metal und Politik, Metal und Gender.

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Rezensionen

"Scheller schreibt dicht, wuchtig und thesenstark."
Nikolai Okunew, H-Soz-Kult, 02.09.2020

"die "Metalmorphosen" [sind] ein rundes Gesamtpaket: abwechslungsreich, mit Herzblut und Tiefgang geschrieben, fundiert und mit spannenden Einblicken in die Metal-Welt"
Beate Fischer, Schreiblust-Leselust.de, 25.06.2020

"Nicht nur für Fans, sondern auch für Interessierte mit kulturwissenschaftlichem Anspruch lohnt sich [...] die Lektüre."
Anna Kneisel, Webcritics

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