Achim Link

Auf dem Weg zur Landesuniversität

Studien zur Herkunft spätmittelalterlicher Studenten am Beispiel Greifswald (1456–1524)
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Auf dem Weg zur Landesuniversität

Studien zur Herkunft spätmittelalterlicher Studenten am Beispiel Greifswald (1456–1524)

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Die mittelalterliche Universität wurde im 15. Jahrhundert von einem tiefgreifenden Wandel erfaßt: Der häufig reich bepfründete und wohlhabende Student trat zurück gegenüber einem ärmeren, "aufstiegsorientierten“ Studententyp. Der bisher dem Studium eher abgeneigte Adel zeigte angesichts qualifizierter Mitbewerber um einträgliche Ämter und Würden wachsende Präsenz an den Universitäten. Vor allem aber stiegen mit den Neugründungen die Studentenzahlen in bisher nicht gekannter Größenordnung.
Die einzelnen Hochschulen erschlossen in ihren Territorien neue "Resourcen“, während sich ihr überregionaler Studentenanteil mit zunehmender Konkurrenz verminderte. Aus den ursprünglich "universal“ gedachten Hohen Schulen wurden allmählich die für das Reich der frühen Neuzeit charakteristischen "Landesuniversitäten“.

Das durch Tabellen und Grafiken illustrierte Buch untersucht diesen Wandlungsprozeß am Beispiel der 1456 gegründeten Ostsee-Universität Greifswald. Erstmalig werden die geographischen und sozialen Herkunftsstrukturen der Greifswalder Studenten analysiert.

"This handsome monograph is intelligently designed as a case study to elucidate major institutional and social changes in fifteenth- and early sixteenth-century German higher education. […] Link’s important study deserves the attention of all scholars interested in the social history of medieval and early modern European universities."

German Studies Review

"Der mit zahlreichen Tabellen, Grafiken und Karten ausgestattete Band verdeutlicht exemplarisch die enorme Aussagekraft der Universitätsmatrikel, deren Auswertung die interessanten räumlichen und sozialen Wandlungsprozesse und Herkunftsstrukturen in der spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Studentenschaft veranschaulicht. Die knappe, aber dennoch gut lesbare und informative Studie stellt somit einen anregenden Beitrag zur norddeutschen Universitätsgeschichte dar, die sich in den letzten Jahren wieder größerer Beliebtheit erfreut. Der methodische Zugriff auf eine der bedeutenden Quellengruppen der Universitätsgeschichte sollte auch für andere Hochschulen zum Vorbild werden."

Johannes Schellakowsky, Zeitschrift für Ostdeutsche Familiengeschichte 59, 2011
Reihe Beiträge zur Geschichte der Universität Greifswald
Band 1
ISBN 978-3-515-07619-7
Medientyp Buch - Gebunden
Auflage 1.
Copyrightjahr 2000
Umfang 226 Seiten
Abbildungen 63 s/w Abb., 34 s/w Tab., m. 63 Abb., 34 Tab., 8 Ktn.
Format 17,0 x 24,0 cm
Sprache Deutsch