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Reihen A–Z / Series A–Z

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Inhaltsverzeichnis Probekapitel
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Martin Lutz

Siemens im Sowjetgeschäft

Eine Institutionengeschichte der deutsch-sowjetischen Beziehungen 1917–1933

1. Auflage 2011.
391 S., 16 s/w Abb., 8 s/w Tab., 7 s/w Zeichn.
Gebunden
ISBN 978-3-515-09802-1

Kurztext

"Kommunismus – das ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes." Dieser Leitspruch Lenins war eine Grundlage dafür, dass nur wenige Jahre nach der Oktoberrevolution das kapitalistische Unternehmen Siemens Telefonanlagen, Generatoren, elektrische Motoren und zahlreiche weitere elektrotechnische Produkte an den sozialistischen Staat liefern konnte.
Anhand des Fallbeispiels Siemens untersucht Martin Lutz, welchen Stellenwert der Faktor Wirtschaft in den deutsch-sowjetischen Beziehungen zwischen 1917 und 1933 einnahm. Grundlage der Analyse ist ein erweiterter institutionentheoretischer Ansatz, der den Einfluss von Ideologie auf begrenzt rationale Akteure empirisch erfassbar macht. Das Ergebnis zeigt, dass die Wahrnehmung von Unsicherheit und Misstrauen das Sowjetgeschäft von Siemens maßgeblich beeinflussten.

Rezensionen

"[E]ine beeindruckende Studie […], deren theoretischer Anspruch auch für andere, vergleichbare Untersuchungen vorbildlich sein sollte."
Olaf Mertelsmann, Jahrbücher für Geschichte Osteuropas 63, 2015/1

Dieser Band wurde außerdem rezensiert von:

Thomas J. Saunders, German Studies Review 36, 2013/2

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