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Franz Steiner Verlag
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Karl-Wilhelm Welwei

Sub corona vendere

Quellenkritische Studien zu Kriegsgefangenschaft und Sklaverei in Rom bis zum Ende des Hannibalkrieges. Unter Berücksichtigung des Nachlasses von Gottfried Prachner

1. Auflage 2000.
VIII, 181 S.
Kartoniert
ISBN 978-3-515-07845-0

Kurztext

Nach antiken Vorstellungen vom Siegerrecht konnten Kriegsgefangene versklavt und den Soldaten der erfolgreichen Streitkräfte als Beuteanteil überlassen oder aber weiterverkauft werden. In dieser Arbeit werden die überlieferten Fälle einer rigorosen Praktizierung von Massenversklavungen durch die Römer vom Beginn ihrer italischen Expansion bis zur Errichtung ihrer Herrschaft im westlichen Mittelmeer unter Berücksichtigung der jeweiligen politisch-militärischen Lage detailliert erörtert. Hierdurch wird das Ausmaß der kriegsbedingten Versklavungen von Kombattanten und Bürgern der unterlegenen Feinde Roms bis etwa 200 v. Chr. deutlich.
Darüber hinaus wird gezeigt, daß große Zahlen von versklavten Kriegsgefangenen die natürliche Reproduktion der Sklavenschaft der Römer beschleunigten und ein weiterer wichtiger Faktor in dieser Entwicklung römische Bürgerrechtsverleihungen in Italien waren, die dazu führten, daß zahlreiche Unfreie automatisch Sklaven römischer Bürger wurden.

"Die Studie ist ein wichtiger Beitrag zur Sozialgeschichte der römischen Republik, weit über Aspekte von Kriegsgefangenschaft und Sklaverei hinaus" Das Historisch-Politische Buch

"One sometimes wonders if scholars and students in the English-speaking world fully realize how futile it is to study ancient slavery without mastery of the German language. This is largely due to the series Forschungen zur antiken Sklaverei (FaS), which has grown to become a very valuable enterprise. […] When it comes to elucidating slavery in ancient Greece and Rome there is no comparable scholarly endeavour in any other language." Phoenix

"Die Schlußfolgerungen von Welwei sind das Ergebnis genauer Einzeluntersuchungen zu den verschiedenen, in den Quellen genannten Anlässen der Versklavung von Kriegsgefangenen. Dabei geht der Autor mit großer quellenkritischer Sorgfalt und unter weitgehender Zurückhaltung hinsichtlich spekulativer Ausdeutungen vor. Auf diese Weise erhält der Leser nicht nur einen umfassenden Überblick über die uns zur Verfügung stehende Quellenbasis, sondern auch einen fundierten Interpretationsentwurf des Autors, der wesentliche Anregungen für die historische Deutung der behandelten Epochen bietet." Historische Zeitschrift

"W. bietet eine komprimierte Analyse seiner Ergebnisse, die insgesamt ein in sich schlüssiges Bild der Entwicklung und Bedeutung von Massenversklavungen von Kriegsgefangenen und Einwohnern eroberter Städte und Siedlungen, basierend auf dem absoluten Siegerrecht, für die politische und wirtschaftliche Entwicklung Roms ergeben." KLIO

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