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Titel Altertumswissenschaften

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Christoph Paulus

Auf der Suche nach Unsterblichkeit

Zur mentalitätsgeschichtlichen, sozialen und rechtlichen Bedeutung des Testaments im antiken Rom

2018.
299 S.
Kartoniert
ISBN 978-3-515-12062-3

Kurztext

Wir alle streben nach Unsterblichkeit, schrieb Cicero, und verfassen deshalb sorgfältig Testamente. Am Testament, so Plinius d. J., erkenne man den Charakter des Testators. Diese beiden Äußerungen nimmt Christoph Paulus zum Anlass, eine mentalitätsgeschichtliche Untersuchung über den Unsterblichkeitswunsch – erinnert zu werden bei den Nachfahren – in der römischen Antike vorzunehmen. Ein naheliegendes Forschungsvorhaben, gehörte es in der römischen Oberschicht doch zum gesellschaftlich Unabdingbaren, ein Testament zu verfassen und schon lebzeitig publik zu machen. Diese Wechselwirkung zwischen Selbstdarstellung und Schaffung einer Beurteilungsgrundlage für das postmortale Ansehen führen zu einer hoch interessanten und aussagekräftigen Informationsquelle.

Das Buch geht aus Paulus’ juristischer Habilitationsschrift (Ludwig-Maximilians-Universität, 1990) hervor, die insbesondere juristische Quellen bzw. die juristische Bewertung von Testamentsklauseln berücksichtigte. So erschließen sich für die Mentalitätsgeschichte weite Quellenareale, die bislang meist der römisch-rechtlichen Zunft überlassen wurden.

Rezensionen

"Die feinsinnigen Exegesen des Buches und die aufschlussreichen Zusammenhänge mit der römischen Sozialgeschichte machen Lust auf mehr. […] Dem Buch ist daher eine weite Verbreitung zu wünschen."
Wolfram Buchwitz, H-Soz-Kult, 22.07.2019

Dieser Band wurde außerdem rezensiert von:

Stefan Koch, Gymnasium 126, 2019/2

Philippe Cocatre-Zilgien, Revue historique de droit français et étranger 96, 2018/4

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