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Reihen A–Z / Series A–Z

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Informationen zur Raumentwicklung 2017/1

Smarter Cities – better Life?

2017.

Kartoniert
ISSN 0303-2493

Kurztext

Jede städtische Entwicklung scheint in irgendeiner Weise smart zu sein. Oft sind große High-Tech-Unternehmen Initiatoren oder zumindest Partner dieser Entwicklungen. Im Weißen Haus wurde die Innovationsoffensive "Smart America Challenge" angestoßen. Indien will 100 Smarte Städte bauen. Die EU stellt mit ihrem Horizon 2020-Call "SMART CITIES AND COMMUNITIES" aktuell 100 Mio. Euro für entsprechende Lösungen zur Verfügung.

Aber was genau verstehen die Planungsdisziplinen unter diesem Schlagwort – außer, dass mit vielen Daten, Sensoren und Rechnern, mit integrierten Infrastrukturen und mit digital gestützter Kommunikation und Partizipation mehr Effizienz geschaffen, Ressourcen geschont und der Lebensstandard erhöht werden sollen? Auch deutsche Großstädte – München, Hamburg, Köln und Berlin – positionieren sich als Smart Cities.

Städte rüsten ihre technischen und digitalen Infrastrukturen auf (z. B. für die verbesserte Bereitstellung von Informationen und Entscheidungsgrundlagen), sie verknüpfen bisher getrennte Infrastrukturen wie zum Beispiel Straßenlaternen und Datennetze oder ihre Teilsysteme – etwa zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur.

Aber bedeutet digital automatisch "smart", also intelligent? Und führt das direkt zu einem "besseren Leben" – oder bleibt hier und da bei aller Selbst- und Stadtoptimierung das Spontane, Individuelle, das Gemeinschaftliche – eben das Menschliche und die Interaktion auf der Strecke? Vielleicht lässt sich die Richtung noch nicht abschließend bestimmen. Neue technologische Optionen bieten immer Chancen und Risiken.

Welche Aufgaben ergeben sich daraus für Kommunen, Stadtforschung und Wissenstransfer und mit welchen Strategien nehmen sich Städte diesem Thema an? Das können Sie in der nächsten IzR-Ausgabe erfahren.

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