Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte

Titel Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte

Kristina Winzen

Handwerk – Städte – Reich

Die städtische Kurie des Immerwährenden Reichstags und die Anfänge der Reichshandwerksordnung

Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte – Beihefte
Band 160

1. Auflage 2002.
Kartoniert

€ 45,00

ISBN 978-3-515-07936-5

Abstract

Die Reichshandwerksordnung von 1731 ist eines der bedeutendsten Gesetzeswerke des Alten Reiches. Sie ist der nur geringfügig überarbeitete Entwurf, der auf Initiative der Reichsstädte aus Beratungen des Immerwährenden Reichstags in den Jahren 1665 bis 1672 hervorging, damals aber vom Kaiser nicht ratifiziert worden war.

Die vorliegende Arbeit beleuchtet erstmals ausführlich die entscheidenden Beratungen des 17. Jahrhunderts. Dazu untersucht sie das Wechselspiel der Interessen innerhalb der städtischen Kurie des Reichstags und zwischen ihr und den Vertretungen der Kurfürsten und Fürsten. Im Ringen um die reichsweite Regelung des Handswerksrechts bewiesen die Reichsstädte auf diesem Gebiet weit größere Einflussmöglichkeiten in den Entscheidungsstrukturen des Alten Reiches, als bisher angenommen wurde.

"Kristina Winzen liefert eine lesenswerte Studie, die über das unmittelbare Thema hinaus für an der Handwerksgeschichte der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts Interessierte bemerkenswerte Einblicke liefert." Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung

"Der Verfasserin gelingen eine durchwegs nuancierte Betrachtung der Entwicklungsgeschichte des Handwerksrechtes und eine sorgfältige Gewichtung der damit verbundenen Interessenlagen." Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

"Die durchweg solide und informative Arbeit Winzens hat damit nicht nur die selbstgestellte Frage beantwortet, sie weist darüber hinaus auf weitere fruchtbare Problemfelder hin." MVGN

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