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Titel Musikwissenschaft

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Peter E. Gradenwitz

Literatur und Musik in geselligem Kreise

Geschmacksbildung, Gespraechsstoff und musikalische Unterhaltung in der buergerlichen Salongesellschaft

1. Auflage 1991.

Kartoniert
ISBN 978-3-515-05336-5

Kurztext

Erst zu Beginn des 18. Jahrhunderts begannen bürgerliche Kreise in Deutschland, sich für das Schreiben und Lesen zu interessieren und auch dem „schönen Geschlecht“ eine Allgemeinbildung und Teilnahme an der Konversation in geselligen Zusammenkünften zu ermöglichen.

Um 1800 wurde die Frau als Gastgeberin führend und in ihrem „Salon“ versammelte sich eine sozial, kulturell und konfessionell bunt gemischte Gesellschaft, die über Philosophie, Kunst, Literatur und Theater „konversierte“ und sich durch Musik unterhalten ließ. Doch schon lange vor der „Esprit-Periode“, der „Aufklärung“, spielte die Frau – im Altertum, Mittelalter und der frühen Neuzeit – eine Rolle als Initiatorin und Trägerin der Geselligkeit und beeinflußte den Geschmack der Gesellschaft. Im „Salon“ gelang ihr eine kurzlebige Überbrückung sozialer, ideologischer und konfessioneller Schranken.
Auf den Geschmack wirkten dabei weniger die Werke der Lessing, Schiller, Goethe als die zu „Thränen“ rührenden Romane der Zeit, und die Musik war eine die Tafel und die Gespräche entsprechend begleitende Unterhaltung.

"Peter Gradenwitz präsentiert mit dem vorliegenden Buch zahlreiche bisher wenig beachtete Quellen aus dieser Zeit, die nicht nur für den Musikwissenschaftler eine wahre Fundgrube darstellen." Musik & Bildung

"Gradenwitz’ Arbeit bietet weit mehr als der knappe Titel ankündigt: nämlich reichhaltige und differenzierte Beiträge zu einer Kulturgeschichte der Frau, zu einer Sozialgeschichte des Luxus, des Geschmacks und der Moden, zur Literaturgeschichte des Schöngeistigen und Beiträge zu einer Geschichte der Musik für Dilettanten, zu einer Geschichte der femininen Musikerziehung und zur aufklärerisch-frühromantischen Musikästhetik." Die Musikforschung

"While a good deal of work is today being done on the participation of women in the literary and musical life of this period, the author’s encyclopedic knowledge of Jewish social and cultural history makes this dimension of his book the most absorbing and informative." Monatshefte

"This is a most informative work, a mosaic of all personalities and relationships which maintained this unique institution." The Year’s Work in Modern Language Studies

"Das Ergebnis ist nicht nur ein amüsantes kulturgeschichtliches Lesebuch, sondern auch eine Fundgrube literar- und musikästhetischer Einsichten." Neue Zürcher Zeitung

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