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Franz Steiner Verlag
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Ulrich Kluge, Steffen Birkefeld, Silvia Müller, Johannes Weberling

Willfährige Propagandisten

MfS und SED-Bezirksparteizeitungen: "Berliner Zeitung", "Sächsische Zeitung", "Neuer Tag"

1. Auflage 1997.
VI, 124 S., 8 s/w Tab.
138 S. Dokumentenanhang, Kartoniert
ISBN 978-3-515-07197-0

Kurztext

Im Mittelpunkt der strukturgeschichtlichen Untersuchung steht die Frage nach dem Einfluß des Ministeriums für Staatssicherheit auf Befehl der SED-Partei- und Staatsführung auf die DDR-Zeitungen am Beispiel der drei ehemaligen Bezirksparteizeitungen. Alle Medien, insbesondere die SED-Bezirksparteizeitungen, leisteten ihren Beitrag bis zum Ende der DDR, das politische System zu stabilisieren und gegenüber der Bevölkerung zu legitimieren. Journalisten im Staats- und Parteidienst betätigten sich als Propagandisten und Agitatoren gleichermaßen. Die Studie verdeutlicht erstmals das politisch-ideologische Beziehungsgeflecht im totalitären DDR-System, ohne das Medien-SED-MfS-Syndrom in viele Einzelgeschichten von kurzlebiger Aktualität aufzusplittern.

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