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Französisch in der Frühen NeuzeitDass Französisch im 17. und 18. Jahrhundert die Sprache der europäischen Eliten war, ist bekannt. Doch welche Rolle spielte sie abseits der großen Höfe? Dieses Buch blickt hinter die Kulissen der langue universelle: das Französische im diplomatischen Dienst, im Schulunterricht, im Gepäck von Glaubensflüchtlingen und auf den Schreibtischen junger Adliger. -
Sowjetische Metro-PlanungDie Moskauer Metro galt als Vorzeigeprojekt des Sozialismus. Doch wie verlief der U-Bahn-Bau jenseits des Zentrums? Phillip Schroeder beleuchtet die Planungsprozesse in Leningrad und Taschkent im Spannungsfeld zwischen Moskauer Vorgaben und lokalen Visionen. Seine Studie liefert neue, spannende Einblicke in die Stadt- und Infrastrukturgeschichte der Sowjetunion. -
Grenzen des SagbarenWie viel darf Satire? Carina Gabriel-Kinz untersucht, wie sich die Debatten um religionsbezogene Satire von 1990/92 bis 2020 in Deutschland und Frankreich verändert haben. Dabei zeigt sie auf, wie divergierende Staat-Kirchen-Verhältnisse und neu entstehende digitale Öffentlichkeitsstrukturen die Grenzen komischer Religionskritik bis heute neu definieren. -
Zwischen den ZeilenAm Beispiel von anonymisierten Bundestagsreden analysiert Edyta Blachut eine morphosyntaktisch vielfältige Gruppe von Einstellungsausdrücken wie ‚leider‘ oder ‚zum Glück‘, um deren Bedeutung, Funktion und Wirkung im echten Sprachkontext zu entschlüsseln und die kommunikative Kompetenz von Nicht-Muttersprachlern nachhaltig zu fördern.